Lehm mit Menschen, Form & Feuer

“Dem Töpfer sah einst im Basar ich zu, wie er den Lehm zerstampfte ohne Ruh.
Da hört ich, wie der Lehm ihn leise bat: Nur sachte, Bruder, einst war ich wie du.” (Omar Khayyam)

Viele Zitate und Bilder beschwören die Beziehung zwischen Mensch und Lehm. Es ist ein altes Bild – des Menschen, der sebst aus Lehm geformt, gerne selber formt,
und Feuer – macht auch den meisten Spaß. Dass, und wie vielleicht, aus beider Verbindung in der Hand der Menschen unsere Kultur entstand, lässt sich immer wieder von Neuem ausloten, erfahren, atmend im Körper spüren und bereitet großes Vergnügen:

& noch ein nettes Zitat:

Brahman ist wie der Ton, aus dem in unendlichen Variationen  Töpferwaren hergestellt werden. Als Ton sind sie alle eins, 
doch die Form oder Manifestation unterscheidet sie. Bevor jedes einzelne Ding geschaffen wurde, existierten sie potenziell
bereits im Lehm und waren natürlich von der Substanz her identisch. Aber wenn sie geformt sind und solange diese Form
erhalten bleibt, sind sie getrennt und unbterscheiden sich voneinander.
Die Maus aus Lehm kann niemals zum Elefanten, weil nur die Form sie zu dem macht,
was beide als Manifestation sind, obwohl sie als ungeformter Lehm alle eins sind.

(Swami Vivekananda)