Eingangs

ein paar Worte
– auf dieser Webseite finden Sie viele Bilder, pdf- Dokumente, ein wenig Information in Textform, Links zu anderen Seiten von Leuten , die oder deren Inhalte mir am Herzen liegen.
ein wenig Text zur Werkstatt, meinem Geschirr, den Einzelstücken, den verschiedenen Sonderanfertigungen, zur Keramik…
Zu meiner Arbeit:

Im Hauptberuf mache ich Geschirr, Gefäße, die das Herz erfreuen können und zum Gebrauch an allen Tagen.

Manchmal mache ich auch wildere Dinge, spontanere und gröbere, noch spielerischer, welche, in denen der Zufall noch mehr Mitsprache bekommt: Die nenne ich dann Einzelstücke.
Auch sind Sonderanfertigungen möglich – wie Fliesen, Waschbecken, Kaminverschlüsse, Wandverschönerungen, Kleiderhaken, Möbel aus Stahlschrott und Holz, Urnen, Friedwaldurnen, Birkenpechdestillatoren, alles, was nötig und möglich sein könnte.

Pädagogik beschäftigt mich auch und ist inzwischen sogar zu meinem ersten Standbein geworden. Nachdem ich die Ausbildung zum Arbeitserziher gemacht habe, unterrichte ich diesen Beruf sogar in Teilen. Außerdem: Lehmen, Bauen, Formen, Brennen, Drehen an einer Scheibe mit Partnerantrieb (Kurbel), die Erfahrung von Ton als ganz grundsätzlichem, menschlichem Material.

Zum downloaden gibt’s Veröffentlichungen, Werdegang, Infos zu Gasofen und Gebläse (zu erwerben) und Glasurrechenhilfen.

Gedanken
Mir gefällt die Vorstellung, daß mein eigenes keramisches Tun ohne die Keramiker & Töpfer, die leben und je gelebt haben, gar nicht sein könnte. Es ist wie ein kleines Zahnrad im enormen Räderwerk angewiesen auf die Impulse, die von den anderen gegeben und
entgegengenommen werden, den Schaffenden wie den Betrachtenden. Und mit dieser gewonnenen Klarheit macht es umsomehr Spaß, bei
dieser “Zeitmaschine” Keramik mitspielen zu können. Also sehe ich mein Tun als ernsthaftes Spielen zusammen mit meinen Gegenübern
und hoffe auf die Freude, die im Spiel immer wieder entsteht!
Die erwächst in einem tieferen Sinn aus dem kulturellen Nützlichkeits-Trieb-Spiel der Menschheit.